Bambus Esstäbchen
Mit Stäbchen (Chopsticks) essen wird in China teurer.
Ab April 2006 werden Bambus- und Holzprodukte im
Reich der Mitte mit einer Konsumsteuer von fünf Prozent
belegt.
Betroffen sind alle Waren – vor allem Bambus Erzeugnisse
wie Bambus Essstäbchen bis hin zu Bambus Parkettböden, aber auch Bambusmöbel.
Damit soll die rapide Abholzung von Bambus und anderen
Hölzern eingedämmt werden. Zur Zeit werden in China pro
Jahr 45 Milliarden Paar Wegwerf-Essstäbchen verbraucht.
Die Verwirrung der Konsumenten scheint erheblich. Vor
Jahren noch wurde der Gebrauch von Einweg-Essstäbchen,
- mehrheitlich aus Bambus - propagiert, um die Verbreitung
von Herpes und Gelbsucht einzuschränken.
Schon beginnt das Lamento über das drohende Ende einer
jahrtausende alten Esskultur. Denn das Bambus Stäbchen gilt
als fein und harmlos, weil es, anders als Messer und Gabel,
nicht als Waffe zu missbrauchen ist. Fundamentalistische
Stäbchen-Anhänger behaupten, seit 5'000 Jahren werde mit
den Bambus Geräten gegessen, deren Handhabung für die an
Messer und Gabel gewöhnte Langnase ebenso nervenaufreibend
wie lustvoll sein kann. Die Vielfalt der Stäbchen aus Plastik,
Porzellan, Horn, Aluminium oder Elfenbein ist gross.
Doch die klassischen Stäbchen sind aus Bambus.
PS: HIGH TOUCH® verfügt über eine eigene Bambus Plantage in Java, wo seltene und vom Aussterben bedrohte Bambussorten Sorten gezüchtet werden
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