Produktinformationen

Grundsätzlich gilt für alle Naturprodukte, dass sie nicht so perfekt gerade sind, wie man etwa Kunststoff herstellen kann. Darüber hinaus gibt es bei Naturprodukten Unterschiede zwischen der Beschaffenheit bei der „Herstellung“ (Wachstum) und nach der Bearbeitung, etwa zur Verwendung als Baumaterial. Anders ausgedrückt: Holz arbeitet, auch wenn es schon geschlagen ist. Dies gilt natürlich auch für Bambus, obwohl es sich dabei um Gras handelt. Allerdings kann dieser Umstand auch von Vorteil sein. So sind Naturbaustoffe in der Regel elastischer und daher belastbarer. Zu beachten ist die Behandlung, bevor ein solcher Baustoff weiterverarbeitet wird. Wer etwa nicht abgelagertes Holz für Möbel verwendet, wird sich über diverse Schäden, die erst beim Gebrauch des Schranks oder Stuhls entstehen, nicht wundern müssen. Man spricht dann etwa von einem Verziehen des Holzes, was beispielsweise dazu führt, das Schubladen oder Türen nicht mehr schließen. Auch bei der Nutzung von Bambus bestehen ähnliche Gefahren (Thema „Rissbildung“), wenngleich sich Bambus – biologisch gesehen – grundsätzlich von Holz unterscheidet: Es handelt sich wie schon erwähnt um Gras, wobei man die schnell wachsenden Stängel nicht als Halme, sondern als Rohre bezeichnet. Würde man unbehandelten Bambus zum Bau von Bambusbetten verwenden, so könnten sich die Schlafenden sicherlich über spannende Nächte freuen. Ob man allerdings bei lauthals entstehenden Rissen Ruhe findet, ist eher unwahrscheinlich.

Was spricht dann für Bambusbetten

Setzt man die patentierte Behandlung der Bambusrohre bei HIGH TOUCH® voraus, so bestehen Bambusbetten aus einem gesundheitlich wie auch ökologisch unbedenklichen Werkstoff. Noch verschlafen viele Industriezweige die Notwendigkeit, Aspekte wie Umweltschutz und Nachhaltigkeit zu beachten. Doch zunehmend werden diese Themen immer wichtiger und auch auf Seiten der Kunden diskutiert. Die Umweltverträglichkeit wird immer öfter ein kaufentscheidender Vorteil. Für Bambusbetten spricht, dass hier ein Werkstoff weitgehend naturbelassen verwendet wird, der schnell wächst, auch auf nährstoffarmen Böden gedeiht, diese sogar positiv kultiviert, die Entwässerung reduziert und zudem weitaus mehr Kohlendioxid (CO²) binden kann als etwa Holz. Geht es also um die Verwendung von Baurohstoffen, die nachwachsen und ökologisch gesehen gute Noten erhalten, so ist Bambus ganz weit vorne zu sehen.

Allgemein werden diese Themen immer wichtiger, zumal auch sehr komplexe Fragen geklärt werden müssen. Bei Alltagsgeräten wird noch oft nur auf den dauerhaften Verbrauch geachtet, wenn es um ökologische Aspekte geht. Beispielsweise kaufen Kunden neue Autos oder Elektrogroßgeräte, weil die neuen Produkte weniger Energie verbrauchen. Allerdings wird dabei schnell vergessen, dass ein Produkt auch bei der Herstellung Energie benötigt. So verbraucht etwa ein Auto im ganzen Autoleben selten so viel Energie wie bei der Produktion. Gerade technische Steuerungen, die den Spritverbrauch senken, sind herstellungsintensiv. Es gilt also auch zu beachten, was ein Gegenstand bei der Herstellung benötigt und wie haltbar der Gegenstand ist. HIGH TOUCH® Bambusbetten sind dank des hervorragenden Naturstoffes und der aufwändigen Behandlung ein langes Leben beschieden. Der Aufwand bei der Herstellung gilt dabei vor allem der Zeit. Während der Rohstoff schnell wächst, benötigen das Verfahren für die Behandlung der Rohre zur Vermeidung der Rissbildung etwas mehr Zeit. Aber diese Behandlung ist im Vergleich zur Herstellung von Elektronikartikeln etwa vergleichbar mit der Verarbeitung von Tierfellen zu Leder bei den Ureinwohnern Amerikas.

Die besondere Behandlung der geernteten Rohre für die von HIGH TOUCH® lieferbaren Bambusbetten verzichtet auf Pestizide und andere chemische Keulen. Das Produkt wird dauerbelastbar und neigt nur noch zu sehr geringer Rissbildung. Die Voraussetzungen für diese Vorbehandlung waren jahrzehntlange Entwicklungsarbeit und die Erkenntnis, dass die extrem hohe Produktqualität nur dann sichergestellt werden kann, wenn der Herstellungsprozess vom Säen bis zur Auslieferung zuverlässig von HIGH TOUCH® selbst überwacht wird.

Die Entwicklungsarbeit betraf und betrifft viele Details. So wurden ursprünglich Bambusrohre mit Rattan verbunden. HIGH TOUCH® hat hier andere Techniken entwickelt. Unsichtbare Verschraubungen sorgen dabei zum Beispiel für höchste Stabilität. Gleichzeitig vereinfacht diese Technik den Transport, denn die Bambusbetten wurden früher praktisch als komplettes Möbelstück gefertigt und konnten nicht für den Transport wieder zerlegt werden. Diese Bauweise findet man durchaus auch heute noch. HIGH TOUCH® hat dagegen Techniken entwickelt, Bambusbetten und auch andere Möbel in Modulbauweise herzustellen. So lässt sich etwa bei Schlafzimmerschränken die Anzahl der Türen ganz nach Belieben festlegen (bis zu sechs Türen), so wie man das zum Beispiel bei den wenig stabilen Pressholz-Möbeln kennt.

Die Historie der Bambusbetten von HIGH TOUCH® ist also nicht nur eine Geschichte, die irgendwo bei einer Idee beginnt und der eine erfolgreiche Umsetzung folgt. HIGH TOUCH® entwickelt stetig weiter, damit zunehmend mehr Kundenwünsche erfüllt werden können. Dazu gehört auch die Möglichkeit, dass sich der Kunde aus zahlreichen Varianten und einem umfangreichen Zubehörprogramm sein individuelles Bett zusammenstellen („konfigurieren“) kann, welches dann von HIGH TOUCH® produziert wird.

Edel und schön

Das Ergebnis des vielfältigen Bemühens von HIGH TOUCH® kann sich wahrlich sehen lassen. Die Herstellung von Bambusbetten ist in dieser Form weitgehend ökologisch sauber. Die Betten selbst zeigen eine hohe Verarbeitungsqualität und versprechen eine Haltbarkeit, die allerhöchstens noch mit Harthölzern vergleichbar ist. Selbst wiederholtes Ab- und Aufbauen führt nicht zur Ruinierung des Möbelstücks. Die behandelten Oberflächen sind dauerhaft pflegeleicht.

Nicht zu vergessen ist bei alldem, dass auch das Design Bestand hat. Die Verpflichtung internationaler Designer bei der Gestaltung der Betten trägt mit dazu bei, dass man sich an Bambusbetten nicht satt sehen kann. Noch mehr wirkt aber der natürlich gewachsene Rohstoff in seiner Einzigartigkeit. Jedes Bett ist ein Unikat.